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lautete in
ihrem sprechenden Titel eine Sonderausstellung im
Badischen Landesmuseums Karlsruhe, die "Demokratisches
Zusammenleben mit Muslimen in Baden-Württemberg“
thematisierte. In Kooperation mit dem BLM beteiligte
sich die Mir Mohammedi Stiftung am Rahmenprogramm der
Sonderausstellung im Karlsruher Schloss, die dort vom
24. Mai bis zum 9. Juli 2005 zu sehen war. Die von
annähernd 6.000 Besuchern frequentierte Präsentation -
von der Landeszentrale für politische Bildung
Baden-Württemberg konzipiert - beschäftigte sich mit dem
interkulturellen Dialog. Als ihren Beitrag organisierte
die Stiftung einen Vortrag mit dem bekannten iranischen
Publizisten Dr. Bahman Nirumand, Berlin, zu dem Thema
"Muslime in Deutschland". Eine Einladung, der viele
Gäste unterschiedlicher Nationalität folgten. Bahman
Nirumand, geb. 1936 in Teheran, studierte in München,
Tübingen und Berlin Germanistik. 1960 promovierte er
über Berthold Brecht. Nach seiner Rückkehr in den Iran
geriet er in Konflikt mit dem Regime des Shah und musste
fliehen. Mit dem politischen Umsturz im Jahr 1979 kehrte
er hoffnungsvoll in seine Heimat zurück und war
Mitbegründer der Nationaldemokratischen Front. Er geriet
im Mullah-Regime erneut unter politischen Druck und
verließ das Land abermals. Seit 1981 lebt und arbeitet
er in Berlin. Er ist Autor zahlreicher Bücher und
schrieb bereits für Die Zeit, den Spiegel, die TAZ und
die Frankfurter Rundschau. Ebenso übersetzte er
zahlreiche iranische Autoren ins Deutsche. Seit 2001 ist
er der Verfasser des monatlich erscheinenden
'iran-reports' der Heinrich Böll Stiftung.
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